Amerta Movement 2026


Dari Mana? Mau ke Mana?


Where do you come from?  - Where do you go?

Wo kommst du her?  - Wo gehst du hin?


These ancient questions of humanity, same time daily greeting in Java, serve as our motto in 2026

Some of us know the Indonesian `dari mana – mau ke mana` as greeting and good-bye that usually marks a brief encounter. Asked by who ever came along, complete strangers or the woman in the warung, these words somehow evoked a moment of uncertainty; besides the chance of a simple and location-based response, they confronted us with the vastness and depth of life itself. They opened horizons beyond our familiar reach whilst we just had been stopped on our way and met in the very now

 

Can we ask each other and ourselves and thus help decide which path to take, when we stop and take a break? - as individuals, as mankind, as flora and fauna, as a planetary community?

Do cobwebs and spiders, microbes in prickly roots and rotten fibers, moss, mushrooms and thistles with a spike ask questions alike?

Is there a net of safety or do we walk alone? Do we find courage and confidence that the steps we take matter for a better, that they are true - for us at least, coherent even though sometimes they may feel fou?

 Do we hold open the world for its unknown potentialities so that these become our home? Where do alliances and common paths reveal themselves, with the earth, the wind, with the light and the dark? Where do we linger before we surrender?

 How do we find our way in these times? with heart and soul in our bodies moving while we are now… 

 

…in this movement in the NOW, we may then also experience, recognize and know where we come from. In our movement we can learn to read, see, feel and sense our inclinations, what attracts or repels us, where we want to go or what we would rather avoid. We walk part of this path – as we often do in Amerta Movement – by learning to distinguish between the layers and areas of the garden with nature, human and temple. The questions of where we come from and where we are going are answered differently in each of these different
connections, which can ultimately always be experienced as an organic whole.

 

By perceiving injury and integrity, condition and openness in body, heart, and mind, we may be able to find more of ourselves, and of what surrounds and permeates us and ultimately defines us. We begin to read the book of life!

Diese uralten Menschheitsfragen, und zugleich alltägliche Begrüßungsform auf Java, dienen uns als Motto 2026

Einige von uns kennen das indonesische „dari mana – mau ke mana” als Hallo und Abschied, die dort eine kurze Begegnung kennzeichnen. Gefragt von jedem, der gerade vorbeikam, von dem völlig Fremden oder von der Frau im Warung lösten diese Worte einen Moment des Innehaltens bei uns aus. Neben der Möglichkeit einer einfachen ortsbezogenen Antwort brachten diese Fragen uns auch mit der Tiefe und Weite unseres Lebens in Verbindung. Sie wiesen auf Horizonte hin, die jenseits der alltäglichen Wege lagen. So hielten wir auf
unseren Wegen an für diese Begegnung - im Hier und Jetzt...

… Können wir uns selbst und einander so befragen, zu entscheiden welchen Weg wir einschlagen und wann wir einfach mal eine Pause benötigen? – als Individuen, als Menschheit, und mit als Flora oder Fauna als planetarische Gemeinschaft?
Stellen Spinnweben und Spinnen, Mikroben in stacheligen Wurzeln und verfaulten Fasern, Moos, Pilze und Disteln ähnliche Fragen?
Gibt es Unterstützung oder gehen wir allein? Finden wir Vertrauen für mutige Schritte? - wahrhaftige, zumindest für uns selbst stimmig, auch wenn sie sich manchmal etwas verrückt anfühlen?
Halten wir uns die Welt offen in ihren unendlichen Möglichkeiten, bis diese Offenheit uns ein neues Zuhaus werden kann? Wo finden sich neue Bündnisse und gemeinsame Wege, mit der Erde, dem Wind, mit Licht und Dunkelheit? Wo braucht es Verweilen und Hingabe? Wie finden wir unseren Weg in dieser Zeit? mit Herz und Verstand, und in Bewegung von allem als Körperwelten - und wieder im Jetzt?

… in der Bewegung JETZT erfahren und erkennen wir vielleicht dann auch, woher wir kamen. Und in unserer Bewegung können wir dann lernen unsere Neigungen zu lesen, zu sehen, zu fühlen und zu spüren, was uns anzieht oder abstößt, wohin wir gehen wollen oder was wir doch lieber meiden. Wir gehen einen Teil dieses Weges - wie oft in Amerta Movement - in der Unterscheidung der Ebenen und Bereiche des Gartens mit: Natur, Mensch und Tempel. Woher und Wohin beantworten sich hier jeweils anders immer in Verbindung mit dem
organischen Ganzen.

Indem wir Versehrung und Unversehrtheit wahrnehmen, unser Verfasstsein wie auch Durchlässigkeit und Offenheit, in Körper Herz und Geist können wir vielleicht mehr zu uns selbst finden und fühlen, was uns umgibt
und durchdringt und letztlich ausmacht. Wir lesen dann im Buch des Lebens!